Unsere Kopfhaut ist ein kleines Multitalent. Sie übernimmt viele wichtige Funktionen, viel mehr als nur die Haare zu tragen und sie mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Sie schützt den Schädel vor Kälte und Hitze, hilft dabei, die Körpertemperatur konstant zu halten und wehrt Bakterien und Pilze ab, die in die Haut eindringen wollen.
Was passiert jedoch, wenn unsere Kopfhaut nicht mehr in Takt ist? Wenn das Gleichgewicht der Haut durcheinanderkommt? Ganz einfach: In den meisten Fällen bilden sich vermehrt Hautschuppen. Kleine, dünne Blättchen, die sich am Haaransatz sammeln sowie Schulter und Brust bedecken. Sie werden als unangenehm und störend empfunden und sorgen bei Betroffenen für ein allgemeines Unbehagen.
Schuppen gelten bis heute als ein Tabu-Thema und werden nur ungern angesprochen. Dabei gehören sie zu einem natürlichen Prozess des Körpers und dienen uns eher als Hilfe. Denn bei übermäßiger Schuppenbildung können wir am schnellsten erkennen, dass unsere Hautbarriere im Ungleichgewicht ist und dementsprechend handeln.
Wie entstehen Schuppen eigentlich? Und wie kann man ihnen entgegenwirken? Wir geben Ihnen einen kleinen Überblick rundum das Thema Schuppen und was dagegen helfen könnte!
Wie entstehen Schuppen?
Schuppen haben viele verschiedene Ursachen. Irrtümlicherweise nehmen wir in den meisten Fällen an, dass Schuppen in Verbindung mit einer ungepflegten Kopfhaut stehen. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall: Die sichtbaren Schuppen entstehen häufig durch eine falsche oder auch übertriebene Haarpflege-Routine. Auch Umweltbedingungen, wie Wärme, Kälte oder starke Temperaturwechsel können die Kopfhaut aus dem Gleichgewicht bringen und Schuppenbildung verursachen.
Schuppen sind Teil des natürlichen Hauterneuerungsprozesses
Hautschuppen verliert jeder Mensch jeden Tag – der eine mehr, der andere weniger. Normalerweise sind es kleine, kaum sichtbare Schüppchen, die im Laufe des Tages abfallen. Derselbe Prozess findet auf der Kopfhaut statt. Etwa alle vier Wochen erneuert sich die oberste Schicht und stößt die abgestorbenen Hautzellen ab. Diese Zellen können jedoch als größere Flöckchen abfallen, zum Beispiel durch eine zu frühe Abstoßung, und somit für das bloße Auge sichtbar werden.
Die Talgdrüsen spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle bei der Schuppenbildung. In der Regel sorgen die Talg- und Schweißdrüsen für eine weiche und geschmeidige Haut, indem sie sowohl Fett als auch Wasser absondern. Kommt das Fett jedoch zu dickflüssig heraus, verfängt es sich auf der Kopfhaut und verklumpt die bereits abgestorbenen Hautschüppchen. Sie bilden größere, sichtbare Zellen, die sich auf Haut und Stoff bemerkbar machen.
Externe Faktoren, die Schuppenbildung begünstigen
Auch die Luft und andere Umwelteinflüsse können Schuppen begünstigen. Trockene Heizungsluft, entfeuchtende Klimaanlagen oder auch die vermehrte Sonneneinstrahlung im Sommer entziehen der Kopfhaut Feuchtigkeit. Sie trocknet aus und beginnt zu schuppen.
Aber auch die Haarpflege spielt eine wichtige Rolle. Es beginnt bereits bei der Wassertemperatur: Heißes Wasser stört das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut. Werden die Haare zu häufig gewaschen oder wird ein sehr aggressives Shampoo verwendet, kann das die Hautbarriere reizen. Auch Föhnen auf höchster Stufe trocknet die Kopfhaut aus, besonders wenn der Föhn zu nah an den Ansatz gehalten wird.
Aber auch Hauterkrankungen können Schuppenarten herbeirufen, die besondere Behandlung benötigen. Bestimmte Bakterien und Pilze auf der Kopfhaut können extreme Schuppenbildung auslösen.
Welche Arten von Schuppen gibt es?
Man unterscheidet zwischen zwei wesentlichen Arten: fettige und trockene Schuppen.
Fettige Schuppen:
Fettige Schuppen sind an ihrer verklumpten Konsistenz zu erkennen: Sie sind gelblich, wirken klebrig und sorgen für ein juckendes Gefühl auf der Kopfhaut. Sie entstehen meist durch ein Ungleichgewicht der Talgdrüsenfunktion oder auch durch hormonelle Schwankungen. Besonders häufig sind Männer von solchen Schuppen betroffen, da Männerhaut im Allgemeinen eine hohe Talgproduktion als auch einen hohen Fettgehalt aufweist.

Trockene Schuppen:
Trockene Schuppen sind kleine, weiße Schüppchen, die häufig durch Umweltfaktoren begünstigt werden. Durch mangelnde Feuchtigkeit trocknet die Kopfhaut aus und lässt kleine, trockene Schuppen rieseln, die auf dunkler Kleidung besonders zur Geltung kommen.

Schuppen durch chronische Hauterkrankungen:
Kopfschuppen können auch durch Hautkrankheiten hervorgerufen werden. Neurodermitis zum Beispiel geht oft mit trockener und schuppiger Kopfhaut einher, die gleichzeitig unangenehm jucken kann. Schuppenflechte hingegen führt zu fest anhaltenden Schuppen, die nur schwer abfallen. Meist befinden sie sich an stark entzündeten Stellen.

Was tun gegen Schuppen?
Bei Schuppen ist es wichtig, der Ursache auf den Grund zu gehen. Beobachten Sie genau, wann die Schuppen auftreten: Schuppen im Sommer deuten häufig auf trockene Klimaluft hin oder bedeuten, dass die Kopfhaut ungeschützt den UV-Strahlen der Sonne ausgeliefert ist. Der Gefahr können Sie mit einer einfachen Kopfbedeckung entgegenwirken. Nehmen Sie einen Sommerhut oder eine Cappi zur Hand und genießen Sie die Sonne ohne die Kopfhaut zu belasten.
Sollten Schuppen eine dauerhafte Herausforderung sein, könnte es an einer falschen Haarpflege-Routine liegen. Starten Sie den Versuch und probieren Sie Ihre Kopfhaut mit sanften, milden Alternativen zu reinigen. Versuchen Sie am besten ein Anti-Schuppen-Shampoo mit sanfter Zusammensetzung und achten Sie sowohl auf die Temperatur des Wassers, als auch die des Föhns.
Eine milde Haar-Wasch-Routine:
- Haare mit lauwarmem Wasser waschen
- Ein mildes Shampoo verwenden
- Eine ebenso milde After-Care-Pflege verwenden
- Haare auf niedrigster Stufe föhnen, dabei den Mindestabstand von 15-20cm zum Kopf einhalten
- Haare nicht öfter als zweimal pro Woche waschen
Leiden Sie an besonders starken Schuppen mit Juckreiz und Entzündungen, sollten Sie in erster Linie einen Hautarzt kontaktieren. Dieser kann die Ursache am besten feststellen und Ihnen dabei helfen, Ihre Haut wieder ins Gleichgewicht zu bekommen.
Unser Schuppen-Helfer-Duo

Herbacin Wutapoon Anti-Schuppen Shampoo
Seit über 70 Jahren ist unser Anti-Schuppen Shampoo ein bewährter Helfer beim Bekämpfen von Schuppen. Durch seine sanfte, aber wirksame Formulierung bringt er die Kopfhaut wieder in Balance und beugt dem Neubilden von Schuppen effektiv vor. Der enthaltene Wirkstoff Piroctone Olamine ist ein bekannter Anti-Schuppen Bekämpfer: Er reduziert das Wachsen bestimmter Mikroorganismen auf der Haut, die Hautirritationen und Entzündungen hervorrufen können und somit die Schuppenbildung begünstigen. In Verbindung mit Salicylsäure und Provitamin B5 (Panthenol) wirkt das Power-Trio antibakteriell, entzündungshemmend und beruhigend.

Herbacin Wutapoon Anti-Schuppen Haarwasser
Unsere Soforthilfe bei juckender Kopfhaut: Das Anti-Schuppen Haarwasser ist die perfekte Ergänzung nach dem Haare waschen. Es wirkt antibakteriell und unterstützt die Regeneration der Kopfhaut. Als leave-in wird die Kopfhaut durch erfrischendes Menthol gekühlt und der Juckreiz gestoppt. Kleine Wunden werden durch den entzündungshemmenden Wirkstoff Allantoin bei der Heilung unterstützt und durch Panthenol beruhigt.
Schuppen sind natürlich
Für Schuppen muss sich keiner schämen. Schuppige Kopfhaut ist kein Zeichen für Ungepflegtheit. Es gibt andere Ursachen, warum die Haut nicht mehr in Balance ist. Außerdem sind Sie mit dem Thema nicht allein: Fast jeder zweite war schon einmal von Schuppen betroffen und kennt die Herausforderung. Seien Sie also nicht zu streng mit sich, erlauben Sie sich offen darüber zu sprechen und den Schuppen sanft, aber effektiv entgegenzuwirken.
Denken Sie daran: Der Fisch hat auch Schuppen und schämt sich nicht dafür, warum also Sie?


