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Ratgeber Hauttyp
Das sollten Sie vor der Entscheidung für eine Hautpflege-Routine über Ihre Haut wissen
Ratgeber Hauttyp
Begriffe wie Hauttyp, Hautbild oder Hautfarbe begegnen uns im Alltag immer wieder, insbesondere wenn es um Hautpflege geht. Doch was genau bedeuten diese Begriffe und welche Rolle spielen sie für die Wahl Ihrer Pflegeprodukte?
Wir wissen, dass viele Ratgeber und Artikel diese Begriffe unterschiedlich verwenden, wodurch oft Missverständnisse entstehen. Aus diesem Grund möchten wir von Herbacin für mehr Klarheit zu sorgen und eine fundierte, gut verständliche Übersicht im Rahmen unseres Ratgebers bieten. Wollen Sie mehr erfahren?
Dieser Ratgeber soll nicht nur grundlegende Informationen liefern, sondern auch eine solide Grundlage schaffen, die es Ihnen ermöglicht, den eigenen Hauttyp zu bestimmen. Nur wer seinen Hauttyp kennt, kann die optimale Pflege finden und Hautprobleme gezielt vermeiden.
Dabei ersetzen wir keine Dermatologen, sondern stellen vielmehr Orientierunghilfe zur Verfügung. Denn es ist wichtig, dass wir die Bedeutung der verschiedenen Begriffe kennen, um unserer Haut etwas Gutes zu tun.

Hauttyp, Hautbild und Hautfarbe – Wo liegt der Unterschied?
Was beschreibt das Hautbild?
Eine Frage, die viele beschäftigt und relativ einfach beantwortet werden kann. Das Hautbild ist der momentane Zustand der Haut und dieser kann von Tag zu Tag variieren. Es wird durch zahlreiche Faktoren beeinflusst, darunter Wetterverhältnisse, Pflegegewohnheiten und der individuelle Lebensstil, also auch die Ernährung. Das bedeutet zusammengefasst, dass das Hautbild ständig Veränderungen unterliegt, während der Hauttyp als grundlegendes Merkmal der Haut beständig bleibt.
Wir haben Ihnen hier die vier häufigsten Hautbilder kurz zusammengetragen:
Reine Haut
Zeigt kaum Unreinheiten oder Irritationen
Unreine Haut
Neigt zu Mitessern, Pickeln oder Akne
Feuchtigkeitsarme Haut
Zeigt trotz ausreichender Talgproduktion Spannungsgefühle
Sensible Haut
Reagiert empfindlich auf äußere Reize und weist schnell Rötungen oder Irritationen auf
Aber passen Sie auf, diese Hautbilder sind nicht mit den dermatologischen Hauttypen zu verwechseln, da sie sich durch äußere Einflüsse jederzeit verändern können. Eine Person mit fettiger Haut kann beispielsweise dennoch ein feuchtigkeitsarmes Hautbild haben, wenn die Hautbarriere gestört ist. Ebenso kann trockene Haut durch falsche Pflege oder klimatische Bedingungen zeitweise gereizt oder besonders empfindlich erscheinen.
Kann die Hautfarbe beeinflusst werden?
Auch diese Frage kann mit Erkenntnissen der Dermatologie einfach beantwortet werden und Ihnen bei Ihrer Pflegeroutine weiterhelfen. Die Hautfarbe wird in erster Linie durch den Melaningehalt der Haut bestimmt. Melanin ist das Pigment, das für die natürliche Hautfärbung verantwortlich ist. Es wird von speziellen Hautzellen, den Melanozyten, produziert. Der Melaningehalt ist genetisch festgelegt und beeinflusst, wie die Haut auf Sonnenlicht reagiert. Während einige Menschen sehr schnell bräunen, neigen andere eher zu Sonnenbrand.
Obwohl die natürliche Hautfarbe genetisch festgelegt ist, kann sie sich durch UV-Strahlung verändern. Längere Sonneneinstrahlung führt also dazu, dass die Haut vermehrt Melanin produziert, um sich vor schädlichen UV-Strahlen zu schützen. Dies äußert sich in einer dunkleren Hautfarbe oder einem gebräunten Teint.
Sobald die UV-Strahlung reduziert wird, baut der Körper das überschüssige Melanin nach und nach ab, wodurch die Haut wieder ihre ursprüngliche Farbe annimmt.
Ist der Melanin-Stoffwechsel jedoch gestört, kann sich das beispielweise in sogenannten „Alterflecken“ zeigen.


In der dermatologischen Forschung gibt es unterschiedliche Systeme zur Einordnung der Hautfarbe. Eine der bekanntesten Klassifikationen ist die Fitzpatrick-Skala, auch Fitzpatrick-Hauttypen genannt.
Sie wurde entwickelt, um die Hautreaktion auf UV-Strahlung zu bestimmen und spielt eine wesentliche Rolle bei der Bewertung des Hautkrebsrisikos und der empfohlenen Sonnenschutzmaßnahmen.
Um die unterschiedliche Reaktion der Haut auf UV-Strahlung zu erfassen, wurden die Fitzpatrick-Hauttypen entwickelt. Vermutlich sind Ihnen diese Hauttypen bereits über den Weg gelaufen. Vor allem Sonnencreme-Hersteller greifen gerne darauf zurück, um Ihren Kunden die Wirkweise Ihrer Produkte zu verdeutlichen. Diese Skala unterscheidet insgesamt sechs Hauttypen (damit sind nicht die dermatlogischen fünf Hauttypen gemeint):
Diese Einteilung hilft dabei, das individuelle Sonnenbrandrisiko zu bestimmen und die richtige Sonnenschutzstrategie zu wählen. Kein Wunder, dass Sonnencreme-Hersteller auf diese übersichtliche Skala zurückgreifen. Aber die Fitzpatrick-Hauttypen sagen nichts über den dermatologischen Hauttyp aus, der ein separates Merkmal ist und sich auf die Talgproduktion und Feuchtigkeitsbalance der Haut bezieht. Anders als bei der gerade vorgestellten Skala, die auf den Melaningehalt zurückführt.
Welche Hauttypen gibt es?
Der dermatologische Hauttyp ist über längere Zeit konstant. Das bedeutet, dass der Hauttyp vor allem die Talgproduktion und die Feuchtigkeitsbalance der Haut beschreibt. Insgesamt werden fünf dermatologische Hauttypen unterschieden: normale, trockene, fettige, empfindliche Haut und Mischhaut.
Um nochmal auf alle drei Begriffe zurückzukommen: Der Hauttyp, das Hautbild und die Hautfarbe sind drei unterschiedliche Aspekte der Hautbeschaffenheit. Während der Hauttyp von körperlichen Faktoren – wie genetische Veranlagung oder Alter – bestimmt wird und relativ konstant ist, unterliegt das Hautbild täglichen Veränderungen. Die Hautfarbe wird durch den Melaningehalt bzw. Melaninstoffwechsel der Haut bestimmt, und dieser reagiert auf UV-Strahlung mit entsprechenden Veränderungen.

Wollen Sie noch mehr über Ihre Haut erfahren? Dann lesen Sie weiter!
Im weiteren Verlauf dieses Ratgebers wird
darauf eingegangen, wie Sie ihren Hauttyp bestimmen können,
welche Pflegeprodukte sich für die unterschiedlichen Hauttypen
eignen und welche Maßnahmen helfen können,
um ein gesundes Hautbild zu erhalten.
Warum ist es wichtig, den eigenen Hauttyp zu kennen?
Die Bestimmung des eigenen Hauttyps ist entscheidend, um die richtigen Pflegeprodukte auszuwählen. Viele Menschen verwenden die falschen Produkte, weil sie ihren Hauttyp nicht richtig einschätzen. Das kann ein Nachteil sein, denn eine zu reichhaltige Pflege kann beispielsweise fettige Haut zusätzlich belasten und zu Unreinheiten führen. Umgekehrt kann eine zu leichte Pflege trockene Haut nicht ausreichend versorgen, wodurch Spannungsgefühle und Irritationen entstehen können. Grundsätzlich kann eine falsche Pflegeroutine das Hautbild verschlechtern und langfristig zu Hautproblemen führen.
Deshalb ist es wichtig, nicht nur auf Werbeversprechen zu vertrauen, sondern die eignen Hautbedürfnisse gezielt zu analysieren. Wir helfen Ihnen dabei! In unserem Ratgeber wird ausführlich darauf eingegangen, wie sich der Hauttyp bestimmen lässt und welche Produkte für die unterschiedlichen Hauttypen am besten geeignet sind.
Aber denken Sie daran, dass dieser Ratgeber keinen Besuch beim Dermatologen ersetzt, sondern vielmehr als Orientierungshilfe dient.

Die fünf Hauttypen im Überblick
Die Unterschiede zwischen Hautbild, Hauttyp und Hautfarbe haben wir bereits erläutert. Um den Einstieg für Sie zu erleichtern und die Hauttypen einzuführen, nochmal eine kurze Zusammenfassung: Das Hautbild kann sich durch äußere Einflüsse wie Umweltfaktoren, Stress oder Pflegegewohnheiten verändern, während die Hautfarbe durch den genetisch festgelegten Melaningehalt und den Melaninstoffwechsel bestimmt wird und dies wird wiederum durch UV-Strahlung beeinflusst.
Der Hauttyp hingegen ist eine langfristige Eigenschaft der Haut, die genetisch bzw. durch körperliche Faktoren bedingt ist und sich im Zuge der natürlichen Alterungsprozesse verändert. Er bestimmt, wie viel Talg die Haut produziert und wie gut sie Feuchtigkeit speichern kann und sich vor äußeren Einflüssen schützen kann. Diese Faktoren sind entscheidend für die Wahl der richtigen Hautpflegeprodukte, da sie beeinflussen, welche Inhaltsstoffe und Formulierungen für die jeweilige Haut am besten geeignet sind.
Dermatologen unterscheiden fünf kosmetische Hautzustände. Diese Einteilung bildet die Grundlage für gezielte Pflegeempfehlungen, da jeder der fünf Hauttypen spezifische Bedürfnisse hat. Wir Haut- und Körperpflegehersteller nutzen diese Klassifizierung, um Produkte zu entwickeln, die individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse der Haut abgestimmt sind. Damit Sie aber zum richtigen Produkt greifen, müssen Sie erstmal wissen, welchen Hauttyp Sie haben. Dafür betrachten wir die fünf dermatologischen Hauttypen im Detail und beschreiben ihre jeweiligen Merkmale, um ein besseres Verständnis für den eigenen Hautzustand zu ermöglichen.
Normale Haut – Der ausgeglichene Hauttyp

Was ist normale Haut und wieso wünschen sich alle diesen Hauttypen?
Normale Haut wird oft als ideal angesehen, da sie weder zu trocken, noch zu fettig ist. Sie zeichnet sich durch eine ausbalancierten Hautstoffwechsel und eine stabile Hautbarriere aus. Menschen mit normaler Haut haben in der Regel eine glatte, geschmeidige Hautstruktur ohne auffällige Unreinheiten oder trockene Stellen. Klingt zu schön, um wahr zu sein?
Merkmale normaler Haut:
- Gleichmäßiges Hautbild mit feinen Poren
- Weder übermäßige Fettproduktion, noch Trockenheit
- Seltene Unreinheiten oder Irritationen
- Keine Neigung zu extremer Empfindlichkeit
- Haut fühlt sich weich und elastisch an
Normale Haut ist gegenüber äußeren Einflüssen widerstandsfähiger und erfordert keine meistens speziellen Pflegeprodukte gegen Trockenheit oder überschüssigen Talg. Allerdings kann sie sich mit zunehmendem Alter oder durch Umweltfaktoren verändern und beispielsweise trockener werden. Oder es kommt zu phasenweise zu hormonell bedingten Unreinheiten.
Trockene Haut – Feuchtigkeitsmangel und Spannungsgefühl

Wenn Sie die Wahl zwischen trockener und normaler Haut hätten, würden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit für den normalen Hauttypen entscheiden. Denn trockene Haut entsteht durch eine verminderte Talgproduktion, wodurch es ihr schwerfällt, ausreichend Feuchtigkeit zu speichern – das können Sie auch nicht beeinflussen. Dies führt dazu, dass die Haut schnell spannend, rau oder schuppig wirkt. Sie neigt eher zu Rötungen und Irritationen, da die natürliche Schutzbarriere geschwächt ist.
Merkmale trockener Haut:
- Feine, kaum sichtbare Poren
- Neigung zu rauer oder schuppiger Hautstruktur
- Häufig auftretendes Spannungsgefühl, insbesondere nach der Reinigung
- Empfindlichkeit gegenüber Kälte und trockener Luft
- Schnellere Faltenbildung durch geringere Feuchtigkeitsdepots
Da trockene Haut weniger Fett produziert, fehlt ihr der natürliche Schutzfilm, der Feuchtigkeit in der Haut hält. Auch eine geschwächte Hautbarriere kann zu trockener Haut führen, da die Haut Feuchtigkeit nicht mehr ausreichend speichern kann. Dadurch reagiert sie oft empfindlicher auf Umweltveränderungen und ist anfälliger für äußere Reize.
Fettige Haut – Überproduktion von Talg und Neigung zu Unreinheiten

Das komplette Gegenteil von trockener Haut, ist die fettige Haut. Fettige Haut entsteht durch eine übermäßige Talgproduktion, wodurch die Haut einen glänzenden oder öligen Film bildet. Sie hat oft vergrößerte Poren und neigt zu Unreinheiten wie Mitessern oder Pickeln, da überschüssiger Talg die Poren verstopfen kann.
Merkmale fettiger Haut:
- Erhöhte Talgproduktion, wodurch die Haut glänzend wirkt
- Großporige Haut, besonders in der T-Zone (Stirn, Nase, Kinn)
- Neigung zu Mitessern, Pickeln und Unreinheiten
- Weniger empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen, aber anfälliger für Akne
- Widerstandsfähiger gegen frühzeitige Hautalterung
Fettige Haut hat den Vorteil, dass sie durch ihren erhöhten Lipidgehalt oft langsamer altert, da sie weniger zu Trockenheitsfältchen neigt. Allerdings kann die übermäßige Talgproduktion zu Hautproblemen wie Unreinheiten bis hin zu Akne führen, insbesondere wenn die Poren verstopfen.
Sie merken vermutlich schon jetzt, jeder Hauttyp hat seine Vor- und Nachteile.
Mischhaut – Unterschiedliche Bedürfnisse in verschiedenen Gesichtsbereichen

Mischhaut ist ein Kombinationstyp, bei dem verschiedene Hautzonen unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Meist ist die T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) fettig, während die Wangenpartien normal bis trocken sind.
Merkmale der Mischhaut:
- Fettige T-Zone mit erweiterten Poren und Glanz
- Trockene oder normale Wangen ohne übermäßige Fettproduktion
- Unreinheiten treten eher in der T-Zone auf, während die Wangen zu Trockenheit neigen
- Kombination verschiedener Hautbedürfnisse in einem Gesicht
Die Herausforderung bei Mischhaut liegt darin, dass verschiedene Gesichtspartien unterschiedliche Pflegeroutinen benötigen. Während die fettigen Bereiche zu Unreinheiten neigen, können die trockeneren Hautpartien empfindlich auf zu stark entfettende Produkte reagieren. Hier ist also Fingerspitzengefühl gefragt, damit die Hautpartien richtig gepflegt werden.
Empfindliche Haut – Besonders reaktiv auf äußere Einflüsse

Wie der Name „empfindliche Haut“ schon verrät, ist dieser Hauttyp besonders sensibel gegenüber Umweltfaktoren, Pflegeprodukten oder Temperaturschwankungen. Die Haut neigt zu Rötungen, Reizungen oder Spannungsgefühlen und reagiert oft empfindlich auf bestimmte Inhaltsstoffe.
Merkmale empfindlicher Haut:
- Neigung zu Rötungen und Irritationen
- Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Pflegeprodukten oder Umwelteinflüssen
- Trockene und fettige Hautpartien können gleichermaßen betroffen sein
- Dünnere Hautstruktur mit erhöhter Reizbarkeit
- Häufig unangenehmes Spannungsgefühl
Empfindliche Haut kann sich in verschiedenen Formen äußern. Manche Menschen reagieren verstärkt auf Wind oder Kälte, während andere empfindlich auf bestimmte Pflege- oder Kosmetikprodukte reagieren.
Das sollten Sie sich merken:
Jeder Hauttyp hat seine individuellen Merkmale und reagiert unterschiedlich auf äußere Einflüsse. Während normale Haut eine ausgeglichene Talgproduktion und eine intakte Hautbarriere hat,
fehlt es trockener Haut an Fetten, die Hautbarriere ist geschwächt, wodurch sie anfällig für Feuchtigkeitsverlust ist. Fettige Haut hingegen produziert zu viel Talg, was zu Unreinheiten führen kann, während Mischhaut sowohl fettige als auch trockene Partien im Gesicht aufweist. Empfindliche Haut reagiert besonders sensibel auf äußere Einflüsse und benötigt
eine besonders schonende Pflege.
Die Bestimmung des eigenen Hauttyps ist ein entscheidender Schritt, um langfristig eine gesunde und ausgeglichene Haut zu erhalten. Aus diesem
Grund finden wir jetzt gemeinsam heraus, wie Sie den eigenen Hauttyp bestimmen können und welche Methoden für einen Selbst-Check zur Verfügung stehen.
Auch hier gilt, dass wir keinen Dermatologen ersetzen.
Hauttyp bestimmen: Wie finden Sie heraus, welcher Hauttyp Sie sind?
Nachdem wir die fünf dermatologischen Hauttypen besprochen haben, stellt sich die zentrale Frage: Welcher Hauttyp sind Sie? Die richtige Einordnung ist entscheidend, um eine auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Hautpflege zu wählen.
Es gibt zwei bewährte Methoden, um den Hauttyp zu bestimmen:
- Ein Selbsttest, der anhand einfacher Fragen eine erste Einschätzung ermöglicht.
- Dermatologische Untersuchungen, die mit professionellen Methoden die Hautbeschaffenheit analysieren.
Selbsttest: Welcher Hauttyp sind Sie?

Gratis Download – Welcher Hauttyp sind Sie?
Dermatologische Methoden zur Hautanalyse
Ein Selbsttest, wie der Name schon sagt, lässt Sie ihre Haut aus dem Bauch heraus und nach ihren Beobachtungen im Alltag einschätzen. Kosmetiker oder Dermatologen bestimmen den Hauttyp genau. Wie? Es werden verschiedene Methoden hinzugezogen, um Talgproduktion, Feuchtigkeitshaushalt und Hautempfindlichkeit zu analysieren. Vier Methoden möchten wir gerne kurz vorstellen:
1. Messung der Talgproduktion (Sebum-Analyse)
Die Menge an produziertem Hautfett gibt einen direkten Hinweis auf den Hauttyp. Eine verbreitete Methode ist die Messung mit einem Sebumeter, das den Talggehalt der Haut bestimmt. Alternativ kann ein Blotting-Papier-Test durchgeführt werden: Ein Spezialpapier wird auf die Haut gedrückt – je mehr Fett auf dem Papier zurückbleibt, desto fettiger ist die Haut.


2. Feuchtigkeitsmessung der Haut
Trockene Haut hat oft einen niedrigen Feuchtigkeitsgehalt, der mit einem Corneometer gemessen wird. Besonders bei Hautproblemen wie Ekzemen oder Neurodermitis kann diese Analyse Aufschluss über die Feuchtigkeitsversorgung der Haut geben.
3. Test auf Hautempfindlichkeit
Einige Menschen reagieren empfindlich auf Temperaturveränderungen, Duftstoffe oder bestimmte Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten. Mithilfe eines Patch-Tests können Dermatologen herausfinden, ob die Haut überempfindlich auf spezielle Substanzen reagiert.


4. Lichtanalyse der Hautstruktur
Moderne Dermatologie setzt häufig auf UV- oder Infrarotlicht, um tieferliegende Hautveränderungen sichtbar zu machen. Diese Technik hilft beispielsweise dabei, Sonnenschäden, Pigmentstörungen oder versteckte Hautprobleme frühzeitig zu erkennen.
Wann sollte eine professionelle Hautanalyse durchgeführt werden?
Ein einfacher Hauttyp-Test zu Hause ist eine hilfreiche Orientierung, ersetzt aber keine detaillierte dermatologische Untersuchung. Eine professionelle Hautanalyse ist sinnvoll, wenn:
- Unklarheit über den eigenen Hauttyp besteht
- Chronische Hautprobleme wie Akne, Rosacea oder Neurodermitis vorliegen
- Hautpflegeprodukte oft zu Rötungen oder Irritationen führen
- Die Haut sich plötzlich verändert oder empfindlicher wird
Warum die Bestimmung des Hauttyps so wichtig ist
Der Hauttyp bestimmt die richtige Hautpflege. Während ein Selbsttest eine erste Orientierung bietet, können professionelle dermatologische Analysen den Hauttyp noch genauer bestimmen.
Nach der Analyse wissen Sie, welche Pflege für ihren Hauttypen am besten geeignet ist. Denn wer seinen Hauttyp kennt, kann gezielt Pflegeprodukte wählen und Hautprobleme vermeiden.
Hautpflege nach Hauttyp: So unterstützen Sie ihre Haut optimal
Nachdem Sie ihren Hauttyp bestimmt haben, stellt sich die nächste wichtige Frage: Welche Inhaltsstoffe sind für die Hautpflege ihres Hauttyps entscheidend? Der Hauttyp bestimmt maßgeblich, welche Bedürfnisse die Haut hat und welche Pflegebestandteile sie benötigt, um gesund und ausgeglichen zu bleiben.
Damit Sie wissen, welche Wirkstoffe für die einzelnen Hauttypen, besonders ihren Hauttypen hilfreich sein könnten, zeigen wir Ihnen unsere Favoriten, die wir in zahlreichen unserer Haut- und Körperpflegeprodukten verwenden.

Hautpflege für normale Haut: Das natürliche Gleichgewicht erhalten
Normale Haut ist ausgeglichen, produziert weder zu viel noch zu wenig Talg und bewahrt Feuchtigkeit auf natürliche Weise. Ziel der Pflege ist es also, diese Balance zu erhalten und die Haut vor schädlichen Einflüssen zu schützen.

Kamillenextrakt:
Beruhigt und schützt die Haut, wirkt entzündungshemmend und unterstützt die natürliche Hautbarriere. Zahlreiche Herbacin Produkte enthalten Kamillenextrakt, wie beispiels weise unsere Handcreme oder der Daily Skin Moisturizer aus der Skin Solutions Serie.

Glycerin:
Ein natürlicher Feuchthaltefaktor, der die Haut geschmeidig hält. Pflanzliches Glycerin ist die Basis zahlreicher Hautpflegeprodukte von Herbacin, ob Handcreme, Gesichtspflege, Body Lotion oder Fußcreme.

Vitamin E (Tocopherol):
Wirkt antioxidativ, schützt die Hautzellen vor freien Radikalen und fördert die Zellerneuerung. Gerade auch im Hinblick auf die Prävention vorzeitiger Hautalterung ist Vitamin E einer von vielen wertvollen Inhaltsstoffen und in zahlreichen Herbacin Hautpflegeprodukten zu finden.
Unser Tipp:
Normale Haut benötigt nicht viel, aber eine milde Reinigung, Basis Feuchtigkeitspflege und
ein regelmäßiger UV-Schutz sind essenziell, um die Haut gesund zu halten.
Hautpflege für trockene Haut: Feuchtigkeit und Schutz im Fokus
Trockene Haut neigt zu Spannungsgefühlen, Schuppungen und Irritationen. Der Grund ist oft eine unzureichende Talgproduktion, wodurch die Haut nicht genug Feuchtigkeit speichern kann.

Lipide aus natürlichen Ölen
Ob Süßmandel, Avocado, Argan oder Macadamiaöl, Shea oder Cupuacubutter – all diese natürlichen Öle sind echtes Superfood für trockene Haut. Sie sind reich an wertvollen Lipiden und Vitaminen. Herbacin nutzt diese natürlichen Feuchtigkeitsbooster unter anderem in den Body Milks aus der Wellness-Serie, den Body Lotions, aber auch in Bade– und Körperölen aus der Bath Sensations Serie sowie in den Produkten der Anti-Aging Serien Face Care und Camouflage.

Urea (Harnstoff):
Ein bewährter Feuchthaltefaktor, der auch im natürlichen Hautstoffwechsel vorkommt. Es unterstützt dabei, das die Haut ausreichend Wasser bindet und löst überschüssige Schuppungen. Die Herbacin Foot Care Fußcreme enthält Urea zur intensiven Feuchtigkeitsversorgung, aber auch die Regenerating Body Lotion aus der Skin Solutions Serie.

Panthenol (Provitamin B5):
Unterstützt die Regeneration der Hautbarriere und beruhigt gereizte Haut. Panthenol ist in zahlreichen Herbacin Hautpflegeprodukten enthalten, beispielsweise in der Herbacin Handcreme soft.
Unser Tipp:
Bei trockener Haut sollte man auf austrockenende Produkte verzichten und stattdessen
auf rückfettende Inhaltsstoffe setzen, die die Hautbarriere stabilisieren.
Hautpflege für fettige Haut: Glanz kontrollieren, Poren verfeinern
Fettige Haut zeichnet sich durch eine übermäßige Talgproduktion aus, wodurch sie oft glänzend wirkt und zu Unreinheiten neigt. Hier ist es wichtig, die Talgproduktion zu regulieren, ohne die Haut auszutrocknen.

Hyaluronsäure:
Ist ein bewährter Feuchtigkeitsspender und kommt auch natürlich im menschlischen Körper vor. Es unterstützt die Fähigkeit der Haut benötigte Feuchtigkeit zu bewahren. Hyaluronsäure fördert die Hautelastizität, was sie auch in der Anti Aging Hautpflege beliebt macht. Sie ist unter anderem in der Herbacin Intensiv Pflege Body Lotion enthalten.

Myo-Inositol:
Hilft, die Talgproduktion zu normalisieren, ohne die Haut unnötig auszutrocknen. Dieser Wirkstoff wird aus Zuckerrüben gewonnen und gerne bei Akne, aber auch als Anti-Aging Wirkstoff eingesetzt. Das Herbacin Face Care Tonic enthält unter anderem Myo-Inositol.

Hamamelisextrakt:
Verfeinert die Poren und wirkt unter anderem entzündungshemmend. Die Herbacin for men Camouflage Hautpflege- und After Shave Produkte enthalten Hamamelisextrakt.
Unser Tipp:
Für fettige Haut sind leichte, nicht-komedogene Produkte geeignet,
die die Poren nicht verstopfen.
Hautpflege für Mischhaut: Balance zwischen trockenen und fettigen Partien
Mischhaut hat unterschiedliche Bedürfnisse: Während die T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) zu Fettglanz neigt, sind die Wangen oft trocken. Die Pflege sollte daher auf diese unterschiedlichen Ansprüche abgestimmt sein.

Aloe Vera:
Spendet Feuchtigkeit, ohne die Poren zu verstopfen, und wirkt beruhigend. Der Herbacin Skin Solutions Daily Skin Moisturizer enthält die bewährte 3-fach Pflanzenformel aus Aloe Vera, Ringelblume und Kamille.

Süßmandelöl:
Süßmandelöl weist einen besonders hohen Anteil an Linolsäure aus, wirkt besonders reizindernd und fördert einen ausgeglichenen Hautzustand. Aufgrund dieser guten Eigenschaften wird Süßmandelöl in zahlreichen Cremes von Herbacin, aber auch Reinigungsprodukten wie dem Herbacin Skin Solutions Creamy Face Wash oder dem Face Care Cleansing Oil verwendet.

Salicylsäure:
Salicylsäure eignet sich aufgrund seiner keratolytischen sowie antibakteriellen Eigenschaften ideal für die gezielte Behandlung von Pickeln. Abgestorbene Hautzellen lösen sich, verstopfte Poren werden geöffnet. Das Herbacin Skin Solutions Anti Blemish Gel enthält Salicylsäure sowie das Wutapoon Anti Schuppen Haarwasser.
Unser Tipp:
Mischhaut profitiert von einer abgestimmten Pflege für unterschiedliche Hautbereiche.
Leichte Texturen für die T-Zone, reichhaltigere Produkte für die Wangenpartien.
Hautpflege für empfindliche Haut: Schutz und Beruhigung
Empfindliche Haut reagiert sensibel auf äußere Reize wie Temperaturwechsel, mechanische Reize oder bestimmte Inhaltsstoffe. Ziel ist es, die Haut zu beruhigen und ihre Widerstandskraft zu stärken.

Bisabolol:
Ist in den Blütenköpfen der Kamille enthalten. Wirkt beruhigend und entzündungshemmend, ideal bei Rötungen. Zahlreiche Herbacin Haut- und Körperpflegeprodukte enthalten Kamillenblütenextrakt.

Allantoin:
Fördert die Regeneration, beruhigt die Haut und macht sie glatter und zarter. Es ist unter anderem ideal, um raus Händer wieder zart und geschmeidig zu pflegen und deshalb unter anderem Bestandteil in den Handcremes der Herbacin Wellness Serie.

Panthenol:
Stärkt die Hautbarriere, beruhigt die Haut und lindert Juckreiz. Das macht Panthenol zu einem Allrounder für Pflegeprodukte, von der Creme bis zum Shampoo. Die reizlindernde Herbacin hautstraffende Body Lotion enthält neben Kamillienextrakt und Arganöl auch Panthenol.
Unser Tipp:
Empfindliche Haut sollte möglichst frei von hautreizenden Inhaltsstoffen, wie beispielsweise Alkohol, gepflegt werden,
um Irritationen zu vermeiden.
Die richtige Pflege basiert auf den passenden Inhaltsstoffen
Die Bedürfnisse der Haut sind individuell und hängen maßgeblich vom Hauttyp ab. Die Auswahl von Pflegeprodukten sollte daher auf den enthaltenen Inhaltsstoffen basieren. Darum klären wir Sie hier auf, welche Wirkstoffe für welchen der fünf Hauttypen hilfreich sein können. Damit Sie diese Informationen in Ihre Pflegeroutine übernehmen können, haben wir Ihnen Produkte von Herbacin als Beispiele genannt, die die genannten Wirkstoffe beinhalten. Darüber hinaus gibt es natürliche weitere Wirkstoffe und Produkte die Ihre Hautpflege-Routine bereichern können. Dafür können Sie auch vom persönlichen Austausch vor Ort profitieren, wie in einem unserer Stores in Erfurt und Eisenach, in unmittelbarer Nähe unseres Hauptsitzes Wutha-Farnroda. Natürlich finden Sie Herbacin Pflegeprodukte auch deutschlandweit in Drogerien, Supermärkten und Apotheken.
Hautprobleme verstehen und gezielt behandeln
Wie Sie wissen, können Hautprobleme wie Neurodermitis, Akne, Rosacea oder allergische Reaktionen das Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Diese Hautzustände sind nicht direkt an einen bestimmten Hauttyp gebunden, sondern entstehen durch innere oder äußere Einflüsse. Hier spielt bei der Wahl der Pflegeprodukte also nicht nur der Hauttyp eine Rolle, sondern auch individuelle Hautprobleme, die es zu analysieren gilt. Wir nennen Ihnen hier Inhaltsstoffe, die zur Linderung beitragen können und die Sie auch – in Absprache mit Ihrem Dermatologen – testen können.
Neurodermitis: Wenn die Hautbarriere geschwächt ist
Was ist Neurodermitis? Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die mit starkem Juckreiz, Rötungen und einer gestörten Hautbarriere einhergeht. Ziel der Pflege ist es, die Hautbarriere zu stärken, Feuchtigkeit zu binden und den Juckreiz zu lindern.
Inhaltsstoffe bei Neurodermitis:
- Urea (Harnstoff): Spendet intensiv Feuchtigkeit und reduziert Schuppenbildung. Die Herbacin Skin Solutions Regenerating Body Lotion enthält Urea zur Regulierung des Feuchtigkeitsgehalts.
- Allantoin: Beruhigt und pflegt die Haut, macht raue Haut wieder glatt und geschmeidig. Zudem beschleunigt es die Zellregeneration. Die Special Care Cream aus der Skin Solutions Serie ist eines der zahlreichen Herbacin Hautpflegeprodukte mit Allantoin.
- Totes Meersalz: Die spezielle Mineralien-Zusammensetzung des Salzes aus dem Totem Meer ist ideal für trockene, schuppende und juckende Hautstellen. Es regt den Hautstoffewechsel und die Hautregeneration an. Der Dead Sea Salt Balm aus der Herbacin Skin Solutions Serie ist für stark gestresste Haut konzipiert.

Unser Tipp:
Neurodermitiker sollten ihre Produkte sorgfältig wählen, um die Hautregeneration aktiv zu fördern und Irritationen zu vermeiden.

Akne: Talgproduktion regulieren und Entzündungen bekämpfen
Wie kommt es zu Akne? Akne entsteht durch eine übermäßige Talgproduktion, verstopfte Poren und bakterielle Entzündungen. Die Pflege sollte talgregulierend, antibakteriell und porenverfeinernd wirken und zugleich die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen, damit die Talgproduktion in Balance kommt.
Inhaltsstoffe bei Akne:
- Salicylsäure (BHA): Löst Verhornungen, öffnet Poren und wirkt antibakteriell. Das Herbacin Skin Solutions Anti Blemish Gel kombiniert eine hautberuhigende 3-fach Pflanzenformel mit wirksamer Salicylsäure.
- Niacinamid (Vitamin B3): Reduziert Entzündungen, reguliert die Talgproduktion und verbessert das Hautbild.
- Hyaluronsäure: Unterstützt die Haut Wasser zu binden und ist ein verlässlicher Feuchtigkeitsspender. Der Herbacin Skin Solutions Daily Skin Moisturizer beruhigt die Haut und spendet Feuchtigkeit mit Hyaluronkomplex und Glycerin.
Unser Tipp:
Bei Akne sollte auf zu reichhaltige, komedogene Pflegeprodukte verzichtet werden, da diese die Poren verstopfen können. Gleichzeitig braucht unreine Haut sanfte Reinigung und Feuchtigkeitspflege, damit die Talgproduktion wieder in Balance kommt.
Rosacea: Sanfte Pflege für empfindliche Haut
Was ist Rosacea? Rosacea ist eine entzündliche Hauterkrankung, die sich durch Rötungen, sichtbare Äderchen und Pusteln zeigt. Hier ist es unter anderem wichtig, reizende Inhaltsstoffe zu vermeiden und die Haut mit beruhigenden Wirkstoffen zu pflegen.
Inhaltsstoffe bei Rosacea:
- Bisabolol: Beruhigt gereizte Haut, wirkt entzündungshemmend und reduziert Rötungen. Die Herbacin Skin Solutions Special Care Cream enthält unter anderem Bisabolol aus Kamillenblütenextrakt für eine milde Pflege.
- Aloe Vera: Spendete Feuchtigkeit, kühlt und beruhigt gereizte Haut. Die Herbacin Intensiv Pflege Creme ist mit Aloe Vera, ebenso wieder Skin Solutions Daily Skin Moisturizer mmit der 3-fach Pflanzenformel aus Aloe Vera, Ringelblume und Kamille.
- Panthenol (Provitamin B5): Unterstützt die Regeneration gereizter Haut und stärkt die Hautbarriere.

Unser Tipp:
Rosacea-Haut reagiert häufig empfindlich auf Temperaturschwankungen,
UV-Strahlung und Ernährungsgewohnheiten, wie beispielsweise Alkoholkonsum.

Kontaktallergien: Wenn die Haut auf Inhaltsstoffe reagiert
Sie fragen sich, was mit Kontaktallergien gemeint ist? Kontaktallergien entstehen, wenn die Haut auf bestimmte Stoffe in Pflegeprodukten oder auf äußere Reize reagiert. Die Symptome reichen von Rötungen über Schwellungen bis hin zu Juckreiz und Ausschlag.
Inhaltsstoffe bei Kontaktallergien:
- Allantoin: Beruhigt gereizte Haut und unterstützt die Heilung. Die Herbacin Handcreme soft ist mit Allantoin und ist eine schnell enziehende Handpflege.
- Bisabolol: Wirkt entzündungshemmend und reduziert allergische Reaktionen. Die Herbacin Kamille Handcreme Parfümfrei enthält Bisabolol für empfindliche Haut.
- Glycerin: Unterstützt die Feuchtigkeitsversorgung und stärkt die Hautbarriere. Die Herbacin Kamille Handcreme Original ist mit Glycerin und stabilisiert die Hautschutzschicht.
Unser Tipp:
Allergiker sollten vor der Anwendung neuer Produkte einen Patch-Test durchführen.
Sensible Haut: Schutz vor äußeren Reizen
Sensible Haut reagiert besonders empfindlich auf Umweltfaktoren und bestimmte Inhaltsstoffe. Die Hautpflege sollte deshalb beruhigend und reizlindernd sein.
Inhaltsstoffe bei sensibler Haut:
- Aloe Vera: Kühlt und beruhigt die Haut, spendet Feuchtigkeit. Die Herbacin Intensiv Pflege ist mit Aloe Vera, versorgt die Haut mit intensiver Feuchtigkeit und ist sanft zur Haut.
- Bisabolol: Lindert unter anderem auch Rötungen und Juckreiz. Die Herbacin Kamille Handcreme Parfümfrei enthält Bisabolol für sanfte Pflege.
- Panthenol: Unterstützt die Regeneration und stärkt die Hautbarriere. Die Herbacin hautstraffende Body Lotion ist mit Panthenol und reizlindernd formuliert.

Unser Tipp:
Sensible Haut sollte nur mit milden Produkten gereinigt werden und mit sanften Cremese bzw. Lotions gepflegt werden.
Inhaltsstoffe gezielt gegen Hautprobleme einsetzen
Hautprobleme erfordern eine Pflege, die gezielt auf die Bedürfnisse der Haut eingeht – ähnlich wie bei den Hauttypen selbst. Entscheidend sind nicht die Produktbezeichnungen, sondern die enthaltenen Wirkstoffe. Herbacin möchte aus diesem Grund nicht die Produktpalette präsentieren, sondern vielmehr die Inhaltsstoffe von einzelnen Produkten in den Vordergrund stellen, damit Sie die beste Pflege für Ihre Hautprobleme erhalten. Eine bewusste Auswahl dieser Inhaltsstoffe kann helfen, Beschwerden zu lindern und das Hautbild zu verbessern.
Jahreszeitliche Hautpflege: So bleibt Ihre Haut das ganze Jahr über gesund
Die Bedürfnisse unserer Haut verändern sich mit den Jahreszeiten nachweislich. Temperaturwechsel, trockene Heizungsluft, intensive Sonneneinstrahlung oder hohe Luftfeuchtigkeit – all diese Faktoren wirken sich auf die Hautgesundheit aus. Eine angepasste Pflege ist daher unerlässlich, um die Hautbarriere zu schützen und den individuellen Bedürfnissen jedes Hauttyps gerecht zu werden.
Herbacin hat in einem Blogbeitrag zum Thema „Trocken, rissig, juckend – So lindern Sie typische Hautprobleme im Winter“ bereits auf die besonderen Herausforderungen im Winter aufmerksam gemacht. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir die Hautpflege im Wechsel der Jahreszeiten betrachten und zeigen, welche Inhaltsstoffe dabei besonders wichtig sind.
Winter: Schutz und intensive Feuchtigkeit
Im Winter ist die Haut besonders strapaziert, wie wir wissen: Kalte Temperaturen im Freien und trockene Heizungsluft in Innenräumen entziehen ihr Feuchtigkeit und können die Hautbarriere schwächen. Trockene, rissige Haut und ein unangenehmes Spannungsgefühl sind typische Anzeichen.
Wichtige Inhaltsstoffe für die Hautpflege im Winter:
- Urea (Harnstoff): Hilft, Feuchtigkeit in der Haut zu binden und Schuppenbildung zu reduzieren. Die Herbacin Foot Care Fußcreme mit Urea zur Tiefenhydration der Füße.
- Panthenol (Provitamin B5): Unterstützt die Hautregeneration und wirkt beruhigend bei Irritationen. Die Herbacin Regnerating Body Lotion ist eine Spezial-Lotion für trockene und sehr trockene Haut, die die Haut beruhigt und Spannungsgefühle lindert.
- Sheabutter: Bildet einen schützenden Film auf der Haut und verhindert Feuchtigkeitsverlust. Die Herbacin Wellness Body Milk ist mit Sheabutter, für eine extra Pflege im Winter.

Unser Tipp:
Im Winter sollte die Haut nach jeder Reinigung mit einer rückfettenden Creme versorgt werden,
um den Feuchtigkeitsverlust auszugleichen.

Frühling: Hauterneuerung nach der kalten Jahreszeit
Nach dem Winter ist die Haut oft trocken und wirkt fahl. Der Frühling ist die ideale Zeit für eine sanfte Regeneration und die Vorbereitung auf sonnigere Tage.
Wichtige Inhaltsstoffe für die Hautpflege im Frühling:
- Aloe Vera: Versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und beruhigt sie nach dem Winter. Der Herbacin Kamille Hand- und Nagelbalsam ist mit Aloe Vera, Vitamin E sowie Vitamin B5 und sorgt für ein frisches Hautgefühl.
- Vitamin E (Tocopherol): Schützt die Haut vor freien Radikalen und unterstützt die Zellerneuerung. Die Herbacin Intensiv Pflege verwendet unter anderem Aloe Vera und Vitamin E, um die Hautregeneration zu fördern.
- Jojobawachs: Gehärtestes Jojobawachs unterstützt die Hauterneuerung durch sanftes Peeling. Das Herbacin Gentle Face Scrub aus der Skin Solutions Serie ist ein sanftes, mechanisches Peeling mit Peelingskörnern aus Jojobawachs.
Unser Tipp:
Im Frühling empfiehlt sich ein sanftes Peeling am Abend, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen
und die Haut auf die warme Jahreszeit vorzubereiten.
Sommer: Schutz vor UV-Strahlung und Feuchtigkeitsverlust
Wer kennt es nicht, Sonnenbaden im Sommer. Doch die intensive UV-Strahlung kann die Hautbarriere schwächen und vorzeitige Hautalterung begünstigen. Zudem führt vermehrtes Schwitzen zu einem erhöhten Feuchtigkeitsverlust oder umgekehrt zu einem Überschiessen der Talgproduktion.
Wichtige Inhaltsstoffe für die Hautpflege im Sommer:
- Aloe Vera: Kühlt und beruhigt sonnengestresste Haut. Die Herbacin hautstraffende Body Lotion mit Arganöl, Kamille und Aloe Vera pflegt und beruhigt sonnengestresste Haut.
- Glycerin: Bindet Feuchtigkeit in der Haut und schützt vor Austrocknung. Die Herbacin Kamille Handcreme Parfümfrei wird durch Glycerin zur Hautdurchfeuchtung genutzt.
- Lansibaum-Extrakt: Wirkt sich ausgleichend auf den Melaninstoffwechsel der Haut aus und lindert so sonnbedingte Hautveränderungen wie Pigmentflecken. Es ist im Herbacin Skin Solutions Age Spot Primer enthalten.

Unser Tipp:
In den Sommermonaten ist der tägliche Einsatz eines Sonnenschutzmittels
mit hohem Lichtschutzfaktor unverzichtbar.

Herbst: Regeneration und Vorbereitung auf den Winter
Der Herbst ist die Übergangszeit, in der die Haut nach den Strapazen des Sommers regeneriert und sich auf die kalte Jahreszeit vorbereitet.
Wichtige Inhaltsstoffe für die Hautpflege im Herbst:
- Hyaluronsäure: Füllt die Feuchtigkeitsspeicher der Haut wieder auf. Die Herbacin Kamille Intensiv Pflege Body Lotion mit Hyaluronsäure zur Tiefenhydrierung.
- Allantoin: Beruhigt gereizte Haut und unterstützt die Zellerneuerung. Die Herbacin Skin Solutions Special Care Cream spendet reichhaltige Feuchtigkeit und beruhigt mit 3-fach Pflanzenformel sowie Allantoin.
- Avocadoöl: Unterstützt die Regeneration, verwöhnt die Haut mit natürlichen Lipiden und schützt vor Trockenheit. Die Herbacin Badeöle aus der Bath Sensations Serie verwöhnen Haut und Sinne.
Unser Tipp:
Im Herbst ist es ratsam, die Pflege etwas reichhaltiger zu gestalten
und die Hautbarriere auf den Winter vorzubereiten.
Die Hautpflege sollte sich den Jahreszeiten anpassen
Jede Jahreszeit bringt neue Herausforderungen für die Haut mit sich. Die richtige Pflege basiert auf den passenden Inhaltsstoffen, die auf die jeweiligen Bedingungen abgestimmt sind. Mit einer saisonal angepassten Pflege bleibt die Haut das ganze Jahr über gesund und widerstandsfähig. Das bedeutet nicht, dass Sie ihre Hautpflege komplett auf den Kopfstellen müssen, aber anpassen sollten.
Mythen und Fakten rund um die Hautpflege – Was stimmt wirklich?
Hautpflege ist ein Thema, das von zahlreichen Mythen begleitet wird. Ob Tipps von der besten Freundin, Ratschläge aus Social Media oder alte Weisheiten von früher – nicht alles, was gesagt wird, entspricht der Wahrheit – aber das wussten wir schon vorher, oder? Jetzt wollen wir von Herbacin aber mit den weit verbreiteten Mythen aufräumen und Ihnen zeigen, was wirklich dahintersteckt.
Mythen hinterfragen, Fakten beachten
Viele Hautpflege-Mythen halten sich hartnäckig, obwohl sie längst widerlegt wurden. Wichtig ist, die Hautbedürfnisse zu verstehen und die Pflegeprodukte nach den enthaltenen Inhaltsstoffen auszuwählen – nicht nach vermeintlichen Regeln aus dem Freundeskreis oder dem Internet. Wer auf wissenschaftlich belegte Fakten setzt, wird mit einer gesunden, gepflegten Haut belohnt – unabhängig vom Hauttyp.
FAQ: Alles, was Sie über ihren Hauttyp wissen müssen
Jetzt beantworten wir häufig gestellte Fragen rund um das Thema Hauttypen. Von der Bestimmung des eigenen Hauttyps bis hin zu den Besonderheiten verschiedener Typen – hier finden Sie die wichtigsten Informationen kompakt und verständlich zusammengefasst.
